3 Geheimtipps wie du durch gutes Equipment besser wirst

Im letzten Beitrag habe ich dir ja bereits einen Vergleich zwischen Computer und Konsolen vorgestellt. Wenn du den Artikel noch nicht gelesen hast, kannst du einfach über den Button zurückspringen.

Die Frage, worauf man besser zocken kann ist nun also geklärt. Doch zu einem guten Spielerlebnis gehört durchaus mehr dazu als nur einen guten Computer zu haben.

Ich stelle dir heute drei Dinge vor und gebe dir Geheimtipps, worauf du achten musst. Beachtest du diese Dinge, dann bist du dem perfekten Spielerlebnis schon wieder ein Stück näher gekommen. 

Du hast das Gefühl dass nur ein winziger Augenblick gefehlt hat? Dann erkläre ich dir jetzt wie du den entscheidenden Vorteil bekommst.

Vorweg kann ich sagen, dass ich schon sehr viel Geld für Equipment ausgegeben habe. Dabei waren auch viele Fehlkäufe dabei, die ich bereut habe, weshalb ich mittlerweile weiß worauf es ankommt. Denn an diesem Punkt entscheidet sich schon vor dem Spiel wer Vorteile und wer Nachteile hat. Damit du gut gerüstet in die Schlacht starten kannst, hier meine drei Tipps an dich.

Der Monitor

Er kann definitiv über Sieg oder Niederlage entscheiden. Der Hauptgrund dahinter sollte dir eigentlich klar sein, aber trotzdem erkläre ich es dir noch einmal von Grund auf. Je nachdem wie alt du bist, kennst du noch die alten Flimmerkisten von damals. Auf so einem Bildschirm könnte ich heute niemals zocken. Das kriegen nicht einmal die krassesten Gamer hin die es gibt. Die Grundlage für ein erfolgreiches Gaming ist also ein guter Monitor. Heute fallen die Unterschiede optisch nicht mehr so krass aus, aber der Teufel steckt im Detail. Beim Kauf eines Monitors musst du auf ein paar Dinge unbedingt achten.
Die Größe sollte nicht wie viele Anfänger denken möglichst hoch sein. Nein, über einen kleinen Monitor lässt es sich am besten Zocken. Zwischen 24 Zoll bis maximal 27 Zoll sollte der Monitor haben.
Eine gute Reaktionszeit ist ebenso wichtig. Gerade wer Multiplayer-Shooter zockt, empfiehlt es sich einen Monitor mit einer Reaktionszeit unter 5ms zu suchen.
Entsprechend hoch sollte auch die Bildwiederholrate sein. Ich rate dir zu einem Monitor mit mindestens 100 Hz. Meine Empfehlung für den Paneltyp ist für das Gaming ein TN-Panel.

 

Die Maus

Du denkst dir bestimmt ich fang jetzt damit an, über die Ergonomie zu sprechen. Damit hast du auch Recht, denn die Handlichkeit einer Maus ist ja maßgeblich für deine Bewegungen. Doch auch bei einer Maus, musst du auf ein paar versteckte Technische Daten achten, welche dein Spielerlebnis noch genauer und präziser werden lassen. 
Verwende eine kabelgebundene Maus. Für den Normalo ist das zwar egal, aber du kannst so wieder einmal wertvolle Millisekunden rausholen.
Die DPI-Zahl (Dots Per Inch) gibt an,  wie schnell sich die Maus im Verhältnis zur zurückgelegten Strecke auf dem Mauspad bewegen soll. Eine hohe DPI-Zahl ist nicht unbedingt von Vorteil, also lass dich nicht von so einer Angabe beeindrucken.
Die Mausbeschleunigung ist eine Unterstützung, wie es der Name schon sagt. Bewegt man die Maus mit einer gewissen Geschwindigkeit, wird die Bewegung beschleunigt. Das kommt jetzt aber ganz darauf an, wie du mit so etwas umgehen kannst. Für den einen ist das ein Vorteil für den anderen ein Nachteil.

Die Pollingrate ist ein absoluter Geheimtipp unter den Gamern. Sie steht für die Abtastrate der Maus, also wie oft der PC mit der Maus in Verbindung tritt. Eine maus mit einer Pollingrate von 100 Hz kommuniziert mit dem Computer 100 mal pro Sekunde. Bei sogenannten "Ultrapolling" erreichen Gaming-Mäuse Abtastraten von bis zu 1000 Hz. 

Laser oder Optische Maus? Alleine über dieses Thema könnte ich jetzt einen Artikel schreiben. Meiner Meinung nach kommt es ganz darauf an wo man die Maus einsetzt. Eine Lasermaus bringt aber auf jedenfall einige Vorteile mit, die eine optische Maus nicht hat. 
Wusstest du, dass richtig krasse Gamer sogar verschiedene Gewichte in die Maus einsetzen um ihre Genauigkeit auf ein Maximum zu optimieren?

Ich rate dir, deine favorisierenden Mäuse gut anzuschauen und im besten Fall auch probezuspielen. Denn im Endeffekt muss die Maus später dir liegen und nicht mir. Trotzdem stehe ich dir natürlich mit meinem Rat bei und du kannst mich gerne kontaktieren.

Die Tastatur

Finger weg von Rubberdome Tastaturen! Bei einer Rubberdome Tastatur wird zunächst der Tastendruck registriert und dann der Befehl weitergegeben. Der Druck wird dabei über eine Gumiplatte registriert, welche sich unterhalb der Tastatur befindet. Der Befehl wird erst mit dem vollständigen niederdrücken der Taste ausgeführt, weshalb es lange dauert, bis ein Befehl umgesetzt wird. Außerdem ist der Kraftaufwand höher. Beide Faktoren wirken sich negativ auf das Zocken aus.
Daher rate ich zu einer klassischen, mechanischen Tastatur. Du kannst damit Eingaben viel schneller und zielgerechter durchführen. Beim Kauf der Tastatur spielt es natürlich eine große Rolle wie du dich damit wohl fühlst. Du musst außerdem auf die Hertz-Rate achten, welche Auskunft über die Reaktionsgeschwindigkeit gibt. Allgemein sollte dir die Tastatur, wie die Maus einfach liegen und du musst damit gut umgehen können.

Fazit

Achtung. Die genannten Tipps machen dich natürlich nicht automatisch zum Pro-Gamer. Dazu musst du dann schon Robert heißen. Spaß beiseite, all das bringt dir natürlich nichts wenn du eine schlechte Internetleitung hast oder der Computer langsam ist. Trotzdem können gerade diese 3 Dinge maßgeblich über Sieg oder Niederlage entscheiden. 

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